Ortsgemeinde Glan-Münchweiler

Historie

 Urkundliche Erwähnung von Glan-Münchweiler

 

Glan-Münchweiler wurde erstmals 1296 erwähnt.

Die nur abschriftlich überlieferte Urkunde wurde im Staatsarchiv Darmstadt verwahrt     und ist durch das Kriegsgeschehen 1944 verloren gegangen. Als Beleg bleibt einzig         ein vor dem Krieg durch Carl Pöhlmann angefertigtes Regest (= Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts einer Urkunde), das in der Publikation "Regesten der Grafen      von Zweibrücken" erschienen ist.

(Quelle: Landesarchiv Speyer - 4. März 2012)

 

 

Glan-Münchweiler ist aber weitaus älter.

Funde in der heutigen protestantischen Kirche belegen eine bereits frühere Besiedelung.

Die Viergöttersteine stammen aus der Römerzeit. Sie sind neben der protestantischen Kirche ausgestellt:

 

Ursprung und die erste Besiedlung von Glan-Münchweiler liegen vor der Jahrtausendwende.

Vermutlich im 8. Jahrhundert siedelten sich Mönche auf dem kleinen Hügel in der Ortsmitte, dem Standort der heutigen protestantischen Kirche, an. Der Name "Mönchweiler" zeugt von dieser Zeit. Ebenso historisch belegt ist, dass unser Ort Amtssitz eines herzoglich-pfälzisch-zweibrückischen und eines leyischen Schultheißen war.

Im Rahmen der Verwaltungsreform wurde 1969 das eigenständige Dorf Bettenhausen mit der Gemeinde Glan-Münchweiler zusammengeschlossen. Bettenhausen, urkundlich erstmals im Jahr 1393 als "Bottenhausen" erwähnt war ab 1818 die kleinste, sich selbst verwaltende Gemeinde in Bayern.

Im Jahr 1972 wurde Glan-Münchweiler der Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde zugeteilt.

 

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